Feuchtigkeit im Auto

Befindet sich Feuchtigkeit im Auto, so ist diese, genau wie in der Kellerwand, nicht nur lästig und führt zu einer ungemütlichen Fahrt, sondern längerfristig schadet es auch erheblich dem Fahrzeug selbst und das nicht nur bezüglich ansetzendem Rost an Metallteilen, sondern auch für die Polster und natürlich die Elektrik ist Feuchtigkeit im Auto absolutes Gift.

Woher kommt die Feuchtigkeit im Auto?

Dies ist eine immer wieder heiß diskutierte Frage. Die Antwort ist aber vielseitig korrekt und hängt nicht zuletzt vom jeweiligen Fahrzeug ab.

Dass das Phänomen überwiegend bei älteren Fahrzeugen auftritt, zeigt schon, dass es nicht zuletzt auf Undichtheiten vor allem bei Dichtungen, Kabeldurchgängen, verstopften Abläufen oder auch bei Roststellen zurück zu führen ist. Aber auch die Lüftung bringt stehende Feuchtigkeit aus den Leitungen und von außen hinein.

Ebenso ist der Ablauf der Heizung eine Problemstelle für ins Wageninnere vordringende Feuchtigkeit. Ist dieser Verstopft, so wird das Abwasser zurück in die Fahrerkabine gedrückt. Klimaanlagen sollten zur Vorbeugung gegen Feuchtigkeit etwa 10 Minuten vor Fahrtende abgeschalten werden, damit Restwasser auslaufen kann und nicht stehen bleibt.

Schlussendlich sind wir selbst ein äußerst maßgeblicher Faktor, denn mit unserer Kleidung tragen wir Schnee und Regen als Feuchtigkeit ins Auto hinein und auch wir selbst produzieren eine Menge an Feuchtigkeit, die ans Auto abgegeben wird.

Wie bringt man die Feuchtigkeit aus dem Auto raus?

Es gibt viele Möglichkeiten gegen die Feuchtigkeit im Auto anzukämpfen. Sind größere Stellen vorhanden, so kann man sich mit Zeitung oder einer Haushalts- oder Klopapierrolle aushelfen, indem man diese auf die entsprechende Stelle legt und gegebenenfalls noch beschwert. Sie wird die grobe Nässe aufsaugen.

Für geringere und weitrechend verbreitete Feuchtigkeit im Auto können Entfeuchter verwendet werden. Es gibt sie in Baumärkten oder preiswerter können sie auch einfach selbst gebaut werden.

Ein Behälter, wie eine Dose oder ein kleines Kunststoffgefäß, wird mit Kaffeepulver oder Salz befüllt und schon ist der selbstgebastelte Autoentfeuchter fertig. Wichtig ist, dass die Substanzen regelmäßig ausgewechselt werden, da ihre Aufnahmekapazität beschränkt ist, sonst drohen ernsthafte Sanierungsvorgehen.

Schreibe einen Kommentar zu "Feuchtigkeit im Auto"

Schreib einen Kommentar